Mein Einstieg in die Filmemacherei war äusserst luxuriös. Das jedenfalls sollte sich im Nachhinein heraus stellen, obwohl er zunächst "nur" über das Fernsehen erfolgte. 1979 verabschiedete ich mich von der Festanstellung als Journalist bei der "Schweizer Illustrierten" in Zürich und wanderte vorübergehend nach New York aus. Ende Jahr zog Xavier Koller als Gast zu mir an die Prachtsadresse 491 Broadway, mitten zwischen SoHo und Little Italy. Er hatte eben seinen Film "Das gefrorene Herz" in der Schweiz mit grossem Erfolg gestartet.
Auf einer langen Reise nach Alaska und zurück heckten wir drei Fernsehspiele für das damals äuserst populäre Sendegefäss "Telebühne" (auch: "Telearena") des Schweizer Fernsehens DRS aus. Zwei dieser Stücke wurden dann live mit einer Livediskussion verbunden zur primetime ausgestrahlt: "Die Redaktion" zum Thema Pressefreiheit, "Das Kuckucksnest" zum Thema Datenschutz. Das dritte Stück zum Thema Demokratie fand keine Gnade.
Mit Xavier Koller, der später den Oscar für "Reise der Hoffnung" gewinnen würde, kam ich anfangs der Achtzigerjahre zur Zürcher Filmgruppe "Gatto", einer losen Vereinigung von Regisseuren, Drehbuchautoren, Kameraleuten und Produzenten. In diesem Kreis und in Fortsetzung unserer "Telebühnen"-Arbeit wurde ich dann Drehbuchautor bei "Der schwarze Tanner", Höhepunkt und vorläufiger Endpunkt der Zusammenarbeit mit Xavier Koller.
(to be continued and translated)
Mein wichtigster Dokumentarfilm: Spuren Verschwinden
Meine Spielfilme: Der Schwarze Tanner, Videopoly, Klassezämekunft, Ricordare Anna
und mein Sehbuch: Er, der Hut, sitzt auf ihm, dem Kopf